LEW JASCHIN-REGELN (KURZE ZUSAMMENFASSUNG)
Hier folgt "nur" eine kurze Zusammenfassung. Das kompletteRegelwerk (ca. 140 KB) befindet sich hier.
- Die Spielelemente
Jede MitspielerIn ist die ManagerIn eines Vereins. Sie stellt die Mannschaften auf, tätigt
die Geschäfte usw. Im folgenden wird die MitspielerIn auch stets ManagerIn genannt, ist
von Spielern die Rede, so sind damit Fußballspieler des Vereins gemeint. Steht in
der Regel "Jeder Verein kann..." so sind damit natürlich auch die
ManagerInnen gemeint.
ManagerInnen haben folgendes zur Verfügung:
- Die Spieler ihres Teams, die einige wichtige Eigenschaften haben, nämlich
- eine aktuelle Stufe, die ihre Spielstärke angibt,
- eine Unter- und Obergrenze, die angeben, in welchem Bereich sich die aktuelle Stufe
bewegt,
- eine Reihenqualifikation, die angibt, auf welchen Positionen der Spieler mit seiner
vollen Stärke eingesetzt werden kann. Es gibt fünf verschiedene Reihen:
Torwart (T), Ausputzer (A) (diese beiden dienen hauptsächlich dazu, gegnerische
Torchancen zunichte zu machen), Verteidiger (V), Mittelfeldspieler (M), Stürmer (S)
(diese Spieler dienen dazu, zu ermitteln, wieviele Torchancen welches Team hat),
- ein Alter, welches angibt, wie schnell der Spieler an Stärke verliert, wie
leicht er sich verletzt und wie weit Unter- und Obergrenze auseinanderliegen,
- ein Gehaltsniveau und Sympathiepunkte, die für die Finanzen des Vereins
Bedeutung haben.
- Eventuell Trainer und Arzt (es ist nicht Pflicht, einen Arzt zu
beschäftigen).
Der Trainer kann in Abhängigkeit von der gegnerischen Taktik in einem Spiel die
eigene Taktik verändern und erhöht die Tauglichkeitswahrscheinlichkeit neuer
Talente (siehe unten).
Der Arzt halbiert die Verletzungsdauern von Spielern.
- Ein Stadion, welches natürlich die höchstmögliche ZuschauerInnenzahl
bestimmt, sowie Sympathiepunkte des Vereins, die bewirken, dass mehr ZuschauerInnen
das Team sehen wollen.
- Einen Kontostand, der anzeigt, wieviel Geld ein Verein besitzt (er darf das Konto
auch überziehen, aber das kostet Zinsen).
- Einen Sponsor, der für regelmäßige Einnahmen des Vereins sorgt.
- Eine Heimatstadt.
Es werden Meisterschaften, Auf- und Abstieg und Pokalwettbewerbe ausgespielt. Es gibt kein
festes Spielende und keine festen Spielziele. Jede ManagerIn kann sich selbst aussuchen, ob
sie die Meisterschaft oder z.B. den höchsten ZuschauerInnenschnitt anstrebt.
Es gibt kein vorgegebenes Ende. ManagerInnen, die keine Lust oder Zeit mehr haben,
können jederzeit aufhören - sie sollten dieses der SL aber rechtzeitig mitteilen.
Der Verein wird dann von einer NeueinsteigerIn übernommen.
Es ist auf jeden Fall notwendig, die Teamdaten mitzuschreiben.
- Der Ablauf einer Spielrunde in der laufenden Saison
Für den Ablauf einer Runde in der laufenden Saison gibt es einen festen Phasenablauf
(siehe 6.1.), der ziemlich kompliziert aussieht, aber im Wesentlichen gar nicht so
kompliziert ist. Hier sind die wichtigsten Phasen zusammengefasst:
- Phase 1 und 2: Formschwankungen
Die ManagerIn muss (soweit möglich) von einigen Spielern (Anzahl je nach Erfolgen
in der letzten Runde) die aktuelle Stufe erhöhen und von drei Spielern die aktuelle
Stufe erniedrigen. Torwart und Ausputzer zählen hierbei doppelt (bzw. deren elfte
Stufe dreifach). Spieler, deren Stufe sich bereits in Phase 21 der vorherigen Runde
geändert haben, sind hiervon ausgeschlossen.
- Phase 5: Entdeckung von neuen Talenten
Die wichtigste Möglichkeit, wie Spieler entstehen, ist das Entdecken von neuen Talenten.
Zum Preis von 50 KR (T oder A 75 KR) kann ein Verein jederzeit (also in jeder Runde) Talente
entdecken, die dann das Alter 0 (nT = neues Talent) besitzen.
Diese haben für zwei Spiele die Stärke 1. Dann entscheidet der Würfel, ob sie
profitauglich sind. Wenn nicht, dann verschwinden sie aus dem Ligensystem. Wenn doch, dann
spielen sie zwei weitere Spiele mit Stufe 1 und dann würfelt die SL für sie
eine Untergrenze zwischen 2 und 4 aus.
- Phase 9 bis 11: Die Spiele
In jeder Runde trägt ein Verein zwei Ligaspiele gegen andere Vereine aus. Für ein
Spiel muss die ManagerIn die Mannschaft aufstellen, d.h. sie muss für jeden
Spieler angeben, in welcher Reihe er spielt. Dabei sind gewisse Einschränkungen zu
berücksichtigen (siehe 3.1.). Zusätzlich kann die ManagerIn Sonderstärkepunkte
auf die Reihen verteilen:
- in Heimspielen 2 bis 8 Heimvorteilspunkte, je nach Entfernung zum gegnerischen Verein
und Zeitpunkt,
- bis zu 10 Härtepunkte, die jedoch die berühmten Karten und Sperren sowie
Elfmeter gegen die eigene Mannschaft und Verletzungen gegen beide Teams zur Folge haben
können,
- zusätzlich 3 Punkte, wenn eine Sieg- und Unentschiedenprämie von 100 KR
ausgesetzt wird,
- zusätzlich 2 Punkte in Spielen gegen den Erzrivalen (siehe unten).
Nach den Stärken der Reihen der beiden Teams werden dann die Torchancen ermittelt, nach
der Stärke von T und A wird erwürfelt, ob sie erfolgreich abgeschlossen werden
konnten (siehe 3.2.).
Zusätzlich absolvieren die Mannschaften Pokalspiele. Länderspiele werden von der
SL abgewickelt und haben für die Vereine relativ wenig Auswirkungen, außer
Verletzungen und Sympathiepunkten.
Für jedes Spiel wird noch eine ZuschauerInnenzahl und damit verbundene Einnahmen des
Heimvereins ermittelt, wobei der Heimverein einen von drei möglichen Eintrittspreisen
auswählen muss.
- Phase 13 bis 17: Versteigerungen
Die Vereine können weitere Spieler und Ärzte erwerben.
Hierfür werden zum Anfang einer Saison, sowie in den ersten Runden danach von der SL
Spieler und manchmal auch Ärzte angeboten, auf die jede ManagerIn ein Gebot (Ablösesumme + Gehalt für zwei
Saisons) abgeben kann. Der Spieler geht dann an den Verein, der das höchste Gebot
abgegeben hat.
Auf der Transferliste kann jeder Verein eigene Spieler nach demselben Verfahren
unter den anderen Vereinen versteigern lassen.
- Phase 20: Untergrenzenverbesserungen
Spieler des Alters nT, I und II verbessern ihre Untergrenze mit jedem 3., 5. bzw. 7. Einsatz
um 1 (unter Beachtung gewisser Einschränkungen, siehe 4.2.)
- Phase 21: automatische Formschwankungen
Bei jungen Spielern, deren aktuelle Stufe je nach Alter zwei oder drei Runden gleich der
Ober- oder Untergrenze war, kommt es zu einer automatischen Verbesserung oder Verschlechterung
der aktuellen Stufe um einen Punkt.
Außer diesen sind noch viele andere Aktionen möglich (private Handel zwischen
Vereinen, Verkauf von Spielern zu einem vorgegeben Amateurligawert, Ankauf von alten
Amateurspielern, Stadionausbau, Trainerentlassung usw.), aber nicht notwendig.
- Der Ablauf einer Zwischensaisonrunde (ZSR)
Auch für den Ablauf einer ZSR gibt es einen festen Phasenablauf (siehe 6.2.). Hier aber
wieder eine kurze Zusammenfassung.
Zwischen den Saisons finden keine Spiele (außer Relegations- und Länderspiele)
statt, es gibt auch keine Formschwankungen (außer für die beiden Vereine, die
die Relegationsspiele bestreiten).
Dafür sind andere Aktionen möglich und zum Teil notwendig:
- Festlegung von Gehältern, Eintritts- und Dauerkartenpreisen:
Ein Verein muss vor der neuen Saison festlegen, wie häufig er welchen
Eintrittspreis nehmen will. Aus dem Dauerkartenpreis errechnet sich die Zahl der
DauerkartenbesitzerInnen.
- Abwerbungen:
Man kann in der ersten Zwischensaisonrunde versuchen, durch ein hohes Ablöse- und
Gehaltsgebot anderen Vereinen Spieler abzuwerben.
- Altern der Spieler:
Alle Spieler erhöhen ihr Alter um 1 und verändern ihre Untergrenze (normalerweise
verlieren sie zwei Stufen) und aktuelle Stufe (siehe 4.4.).
- Versteigerung aller Trainer und Ärzte, sofern diese nicht einen festen
Vertrag bei einem Verein haben (siehe 5.17.).
- Festlegung von Erzrivalen und Elfmeterschützen.
- Sponsorenangebote:
Verschiedene Sponsoren bieten verschiedene Modelle der Vereinsfinanzierung (diese werden
dann erklärt) an. Die Vereine müssen eine Präferenzliste abgeben, welche
Sponsorenmodelle ihnen am liebsten sind.
Das komplette Regelwerk (ca. 140 KB) befindet sich hier.
Aktuelle SL im ZONG: Olaf Edig